Der holprige Providerwechsel

Der Wechsel von einem zum anderen Provider läuft selten so wie man es gerne hätte. Meistens gibt es Probleme. So läuft es aktuell bei uns.

Angefangen hat es in dem Moment wo Unitymedia von Vodafone übernommen wurde, denn bis dahin lief alles gut.

Zum 13. April läuft unser Vertrag aus. Da wir uns entscheiden mußten, ob wir kündigen und einen neuen Vertrag mit Vodafone oder einem anderen Provider machen, riefen wir in der Hotline an. Dort machte man uns auch ein interessantes Angebot, welches wir auch annahmen (das wurde angeblich auch aufgezeichnet). Als wir eine Zeit später weder Auftragsbestätigung noch sonst etwas bekamen, haben wir erneut in der Hotline angerufen und bekamen mitgeteilt, daß der Auftrag abgelehnt wurde, weil es ihn so nicht gäbe. Die Kündigungsfrist war bis dahin verstrichen. Nach einigem Hin-und-Her und drohen mit rechtlichen Schritten und Einschalten der Presse bekamen wir den eigentlichen Kündigungstermin “aus Kulanz” bestätigt.

Also machten wir uns schleunigst auf die Suche nach einem neuen Provider, denn die Zeit drängte.

Als machten wir schnell einen Termin im Telekom-Shop, wo wir dann auch den Auftrag unterschrieben haben. Aber auch da kam eine Weile nichts, weswegen ich die Hotline anrief. Vom Shop-Mitarbeiter wurden Fehler bei der Rufnummernportierung gemacht, weswegen der Vertrag auch abgelehnt wurde (Der alte Provider lehnte die Portierung ab). Beheben konnte man es nicht, sondern stornierte Vertrag und Rufnummernportierung und legte einen neuen Vertrag an. Dieser wurde jedoch auch vom alten Provider abgelehnt, weil keine Rufnummer zur Identifizierung abgeben wurde. Also war dies jetzt ein Fehler des Hotline-Mitarbeiters. Dies erfuhren wir aber auch erst durch einen erneuten Anruf in der Hotline.

Daß wir “not amused” waren – sogar recht ungemütlich – bekam dann die Mitarbeiterin zu spüren, denn schließlich braucht meine Frau Telefon und Internet beruflich und ich weil ich auf Jobsuche bin. Nach einer längeren Diskussions- und Klärungsphase gab sie den Vorgang an das “Fachteam” weiter und brachte den Stein wieder ins Rollen.

Und was soll ich sagen, jetzt scheint es zu laufen, denn wir haben endlich einen Termin für den Wechsel bekommen. Es ist der 29. April.

“Und wie sieht es mit der Zeit zwischen 13. und 29. April aus?” werdet ihr euch fragen und das war auch unsere Befürchtung, daß es dann heißt “Rien ne vas plus” (Nichts geht mehr). Zwei Wochen ohne Telefon und Internet? In Coronazeiten ein schlechter Scherz, oder?

Von Unitymedia/Vodafone bekamen wir jetzt auch bestätigt, daß sie erst am 29. April abschalten.

Drückt uns mal die Daumen, daß jetzt alles glatt läuft.

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4 Kommentare bei “Der holprige Providerwechsel

  1. Heute bekamen wir eine Auftragsbestätigung …

    • … mit einem neuen Termin (4. Mai),
    • … falschen Rufnummern (nicht den zu portierenden),
    • … ohne Gutschriften (die wir ursprünglich bekommen solten).

    Inzwischen haben wir die 2. Kundennummer und die 3. Auftragsnummer.
    Natürlich habe ich mich sofort wieder in der Hotline meldet … und wurde sogar zurückgerufen.

    Man darf gespannt sein, wie es weitergeht … ob es Ausfälle gibt oder nicht.

  2. Es läuft immer noch nicht … es holpert gewaltig bei der Telekom … inzwischen haben wir eine 4. Auftragsnummer … immer wieder stimmt was nicht … es ist einfach zum kotzen … zur Zeit absolut NICHT empfehlenswert … bin gespannt, wie sie das wieder gut machen wollen.

  3. Mit der 4. Auftragsnummer gibt es den nächsten (verschobenen) Wechseltermin. Jetzt ist es der 10. Mai (nach dem 29. April und 4. Mai).
    Dieser Irrsinn basiert auf Fehlern der Hotline. Die Stornierung des allerersten Auftrags aus dem Shop ist auf Fehler der Shopmitarbeiter zurückzuführen.
    Beim 4. Auftrag sind die monatlichen Gutschriften falsch und eine einmalige Gutschrift fehlt komplett, sonst stimmt jetzt alles soweit.
    Ich hoffe, daß sie das ohne neuen Auftrag hinbekommen.
    Auf jeden Fall erwarte ich eine Wiedergutmachung für den ganzen Ärger, Zeitaufwand und viele Telefonate.

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